13.12.2009 um 22:43
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Anleitung, Condorcet-Methode, Paarweiser Vergleich, Schulze-Methode, Stichwahl, Tutorial
Dieser Benutzerleitfaden enthält sämtliche Regelungen der Satzungsanlage „Paarweiser Vergleich“ (Version 2.1). Diese sind jeweils kursiv gedruckt. Nicht kursiv gedruckte Teile dieses Benutzerleitfadens sind Erläuterungen und Hinweise für die praktische Anwendung des Verfahrens.
Bei Wahlen und Abstimmungen, bei denen mehr als zwei Kandidaten bzw. Alternativen zur Auswahl stehen und genau ein Vorschlag gewinnen soll, ist es sinnvoll, den Gewinner durch einen Paarweisen Vergleich zu ermitteln. Den Rest des Beitrags lesen »
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8.12.2009 um 22:16
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Condorcet-Methode, Condorcet-Sieger, Instant Runoff Voting, Mehrheit, Minimax, Monotonie, Paarweiser Vergleich, Smith Set, Stichwahl, zirkuläre Mehrheiten
Der Paarweise Vergleich ist ein Wahlverfahren für Wahlen, bei denen aus drei oder mehr Kandidaten genau ein Gewinner ermittelt werden soll. Er ist eine Alternative zu herkömmlichen Stichwahlen und dem Instant-Runoff-Voting (Präferenzwahlverfahren mit sofortiger Stichwahl, IRV). Den Rest des Beitrags lesen »
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5.12.2009 um 17:04
· Gespeichert unter Direkte Demokratie ·Verschlagwortet mit Amtseintragung, Bayern, Rauchverbot, Unterschriften, Volksbegehren, Volksentscheid
Erstmals seit 12 Jahren war in Bayern wieder ein Volksbegehren erfolgreich – für ein striktes Rauchverbot in Gaststätten, Kneipen, Diskos und Festzelten. Dass zuvor zahlreiche Volksbegehren gescheitert sind, dürfte insbesondere an den hohen Hürden liegen. Damit ein Volksbegehren in Bayern erfolgreich ist und es somit zum Volksentscheid kommen kann, müssen 10 % der Wahlberechtigten unterschreiben, und zwar innerhalb von nur zwei Wochen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bürger zum Unterschreiben aufs Amt müssen. Für das Rauchverbot trugen sich knapp 1,3 Millionen Wahlberechtigte (13,9 %) ein. Den Rest des Beitrags lesen »
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25.11.2009 um 00:47
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Briefwahl, Paarweiser Vergleich, Präferenzwahl, Satzung
Mein Entwurf für Wahlverfahrensregeln sieht bei drei oder mehr Vorschlägen und vorhandenen Status quo vor, dass erst über jeden Vorschlag mit Ja/Nein abgestimmt wird und – sofern mehr als ein Vorschlag mehr Ja- als Nein-Stimmen erhalten hat – in einem zweiten Wahlgang zwischen den Gewinnern abgestimmt wird, bei drei oder mehr Gewinnern des ersten Wahlgangs geschieht dies mit Paarweisem Vergleich.
Wenn Abstimmungen in einer Versammlung durchgeführt werden, sind zwei Wahlgänge kein Problem. Bei Abstimmungen, die per Brief stattfinden sollen, z.B. Mitgliederurabstimmungen, sind zwei Runden jedoch nicht ohne weiteres möglich. Man kann jedoch beide Runden auch mit einem Mal entscheiden. Dies kann auf zwei Weisen geschehen. Den Rest des Beitrags lesen »
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23.11.2009 um 20:48
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Baden-Württemberg, Instant Runoff Voting, Mitgliederbefragung, SPD
Die SPD Baden-Württemberg hat ihre Mitglieder befragt, wer neuer Landesvorsitzender werden soll. Das allein ist schon bemerkenswert. Noch bemerkenswerter ist allerdings, dass für die Entscheidung das Präferenzwahlverfahren Instant-Runoff-Voting verwendet wurde. Den Rest des Beitrags lesen »
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12.11.2009 um 18:05
· Gespeichert unter Nicht kategorisiert ·Verschlagwortet mit Abstimmungsverfahren, Übertragbare Einzelstimmgebung, Condorcet-Methode, Geschäftsordnung, Mehrheit, Paarweiser Vergleich, Single Transferable Vote, Wahlordnung, Wahlverfahren
Vor einigen Monate habe ich ebenfalls einen Vorschlag für Satzungsregelungen für Wahl- und Abstimmungsverfahren veröffentlicht (aktuelle Version 1.2.1), die auf meine Initiative mittlerweile von EUDEC Deutschland und von Demokratische Bildung Berlin e.V. verwendet werden.
Nun habe ich diesen Regelungsvorschlag auch als Nicht-Satzungs-Regeln veröffentlicht, so dass sie z.B. als Teil einer Geschäftsordnung oder einer gesonderten Wahlordnung verwendet werden können. Hier die Regeln im Wortlaut: Den Rest des Beitrags lesen »
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12.11.2009 um 17:11
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Cloneproof Schwartz Sequential Dropping, Condorcet-Methode, Mehrheit, Paarweiser Vergleich, Präferenzwahl, Satzung, Schulze-Methode
Vor einigen Monaten hatte ich einen Vorschlag für eine Satzungsregelung für das Wahlverfahren des Paarweisen Vergleichs (Condorcet-Methode) veröffentlicht (Version 1.0). Diese Satzungsregelung habe ich jetzt gründlich überarbeitet und dabei auch neu strukturiert.
Hier also die aktuelle Version 2.0: Den Rest des Beitrags lesen »
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20.10.2009 um 10:58
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit 5%-Hürde, Bundestagswahl, CDU, Die Linke, Ersatzstimme, Erststimme, Fünf-Prozent-Hürde, Grüne, Mehr Demokratie beim Wählen, Petition, Präferenzwahl, relative Mehrheit, SPD, Volksbegehren, Wahlrecht, Zweitstimme
Seit heute ist eine neue Online-Petition für die Einführung einer Ersatzstimme freigeschaltet.
Die Petition beinhaltet zum einen die herkömmliche Ersatzstimme: Der Wähler kann auf dem Wahlzettel angegeben, welcher anderen Partei seine Zweitstimme zu Gute kommen soll, falls seine eigentlich bevorzugte Partei an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert. Den Rest des Beitrags lesen »
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6.10.2009 um 11:29
· Gespeichert unter Grundeinkommen ·Verschlagwortet mit Althaus, Arbeitszwang, Bürgergeld, BGE, FDP, Grundeinkommen, Hartz IV, Workfare
Die Presseagentur AFP und einige Zeitungen melden, dass die FDP Hartz IV abschaffen und durch ein Bürgergeld ersetzen will, welches auch vom ehemaligen thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) gefordert werde.
Aber Vorsicht: Das, was die FDP hier unter dem Stichwort Bürgergeld verkaufen will, ist Workfare: Sozialleistungen werden an verschärften Arbeitszwang gekoppelt und können gekürzt werden. Es ist in dieser Hinsicht das Gegenteil des von Althaus vorgeschlagenen solidarischen Bürgergelds, bei welchem es sich um ein Bedingungsloses Grundeinkommen handelt (wenn auch in zu geringer Höhe). Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist nicht an Gegenleistungen (z.B. Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme oder aktive Suche nach Erwerbsarbeit) gebunden und kann nicht gekürzt werden.
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