Archiv für Wahlverfahren
13.12.2009 um 22:43
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Anleitung, Condorcet-Methode, Paarweiser Vergleich, Schulze-Methode, Stichwahl, Tutorial
Dieser Benutzerleitfaden enthält sämtliche Regelungen der Satzungsanlage „Paarweiser Vergleich“ (Version 2.1). Diese sind jeweils kursiv gedruckt. Nicht kursiv gedruckte Teile dieses Benutzerleitfadens sind Erläuterungen und Hinweise für die praktische Anwendung des Verfahrens.
Bei Wahlen und Abstimmungen, bei denen mehr als zwei Kandidaten bzw. Alternativen zur Auswahl stehen und genau ein Vorschlag gewinnen soll, ist es sinnvoll, den Gewinner durch einen Paarweisen Vergleich zu ermitteln. Den Rest des Beitrags lesen »
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8.12.2009 um 22:16
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Condorcet-Methode, Condorcet-Sieger, Instant Runoff Voting, Mehrheit, Minimax, Monotonie, Paarweiser Vergleich, Smith Set, Stichwahl, zirkuläre Mehrheiten
Der Paarweise Vergleich ist ein Wahlverfahren für Wahlen, bei denen aus drei oder mehr Kandidaten genau ein Gewinner ermittelt werden soll. Er ist eine Alternative zu herkömmlichen Stichwahlen und dem Instant-Runoff-Voting (Präferenzwahlverfahren mit sofortiger Stichwahl, IRV). Den Rest des Beitrags lesen »
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25.11.2009 um 00:47
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Briefwahl, Paarweiser Vergleich, Präferenzwahl, Satzung
Mein Entwurf für Wahlverfahrensregeln sieht bei drei oder mehr Vorschlägen und vorhandenen Status quo vor, dass erst über jeden Vorschlag mit Ja/Nein abgestimmt wird und – sofern mehr als ein Vorschlag mehr Ja- als Nein-Stimmen erhalten hat – in einem zweiten Wahlgang zwischen den Gewinnern abgestimmt wird, bei drei oder mehr Gewinnern des ersten Wahlgangs geschieht dies mit Paarweisem Vergleich.
Wenn Abstimmungen in einer Versammlung durchgeführt werden, sind zwei Wahlgänge kein Problem. Bei Abstimmungen, die per Brief stattfinden sollen, z.B. Mitgliederurabstimmungen, sind zwei Runden jedoch nicht ohne weiteres möglich. Man kann jedoch beide Runden auch mit einem Mal entscheiden. Dies kann auf zwei Weisen geschehen. Den Rest des Beitrags lesen »
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23.11.2009 um 20:48
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Baden-Württemberg, Instant Runoff Voting, Mitgliederbefragung, SPD
Die SPD Baden-Württemberg hat ihre Mitglieder befragt, wer neuer Landesvorsitzender werden soll. Das allein ist schon bemerkenswert. Noch bemerkenswerter ist allerdings, dass für die Entscheidung das Präferenzwahlverfahren Instant-Runoff-Voting verwendet wurde. Den Rest des Beitrags lesen »
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12.11.2009 um 17:11
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Cloneproof Schwartz Sequential Dropping, Condorcet-Methode, Mehrheit, Paarweiser Vergleich, Präferenzwahl, Satzung, Schulze-Methode
Vor einigen Monaten hatte ich einen Vorschlag für eine Satzungsregelung für das Wahlverfahren des Paarweisen Vergleichs (Condorcet-Methode) veröffentlicht (Version 1.0). Diese Satzungsregelung habe ich jetzt gründlich überarbeitet und dabei auch neu strukturiert.
Hier also die aktuelle Version 2.0: Den Rest des Beitrags lesen »
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20.10.2009 um 10:58
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit 5%-Hürde, Bundestagswahl, CDU, Die Linke, Ersatzstimme, Erststimme, Fünf-Prozent-Hürde, Grüne, Mehr Demokratie beim Wählen, Petition, Präferenzwahl, relative Mehrheit, SPD, Volksbegehren, Wahlrecht, Zweitstimme
Seit heute ist eine neue Online-Petition für die Einführung einer Ersatzstimme freigeschaltet.
Die Petition beinhaltet zum einen die herkömmliche Ersatzstimme: Der Wähler kann auf dem Wahlzettel angegeben, welcher anderen Partei seine Zweitstimme zu Gute kommen soll, falls seine eigentlich bevorzugte Partei an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert. Den Rest des Beitrags lesen »
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2.10.2009 um 12:10
· Gespeichert unter Wahl, Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Berlin-Mitte, Bundestagswahl, CDU, CSU, Direktmandat, Erststimmen, Grüne, Linke, relative Mehrheit, SPD, Stimmenanteil, Wahlkreis
Nur 31 von 299 Direktmandaten bei der Bundestagswahl wurden mit absoluter Mehrheit gewonnen. 130 Direktmandate wurden mit weniger als 40 % gewonnen, 8 darunter sogar mit weniger als 30 %. Im Wahlkreis Berlin-Mitte genügten der SPD-Kandidatin 26,0 % der Erststimmen.
Folgende Grafik zeigt die Verteilung der Stimmenanteile der Gewinner und ihre Aufschlüsselung nach Parteien. Nachfolgend auch eine vollständige Übersicht mit Parteizugehörigkeit und Stimmenanteil des Wahlkreisgewinners für alle 299 Wahlkreise. Den Rest des Beitrags lesen »
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24.09.2009 um 10:45
· Gespeichert unter Wahl, Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Überhangmandate, Baden-Württemberg, Berlin, Bundestagswahl, CDU, Die Linke, Direktmandat, Erststimme, Erststimmen-Kampagne, Grüne, Instant Runoff Voting, Mehrmandatswahlkreise, Mehrpersonenwahlkreise, Präferenzwahl, relative Mehrheitswahl, Sachsen, Single Transferable Vote, SPD, Wahlkreis, Zweitstimme
Bei der bevorstehenden Bundestagswahl drohen viele Überhangmandate, die letztlich auch über die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag entscheiden können. Um Überhangmandate von CDU bzw. CSU bei der Bundestagswahl zu verhindern, rufen Grüne in einigen Bundesländern inzwischen zur Wahl von SPD-Direktkandidaten auf. Dies wäre unnötig, wenn die Direktmandate durch Präferenzwahl vergeben würden. Den Rest des Beitrags lesen »
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22.09.2009 um 11:15
· Gespeichert unter Wahlverfahren ·Verschlagwortet mit Approval Voting, Delegierte, Gremienwahl, Kandidat, Minderheit, Single Transferable Vote, Verhältniswahl, Zustimmungswahl
Für die Wahl von Delegierten und repräsentativen Gremien empfehle ich seit einiger Zeit das Wahlverfahren der Übertragbaren Einzelstimmgebung (Single Transferable Vote, STV), da dieses eine Personenwahl und zugleich eine Verhältniswahl darstellt, also Minderheiten eine Vertretung aus eigener Kraft und entsprechend ihres Stimmenanteils ermöglicht.
Dieses Verfahren stößt jedoch an seine Grenzen, wenn es nur so viele Kandidaten gibt, wie Plätze zu besetzen sind. Denn in diesem Fall müssten eigentlich alle Kandidaten gewählt sein. Doch wenn bereits von vornherein feststeht, dass alle Kandidaten gewählt sein werden, würde durch die Wahl gar keine Entscheidung mehr getroffen und die Wahl wäre überflüssig. Den Rest des Beitrags lesen »
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