Präferenzwahl bei Vorwahlen in West Virginia

Während bei den US-Vorwahlen der Demokraten die Delegierten nach dem Verhältniswahlrecht vergeben werden, gilt bei den Republikanern in einigen Bundesstaaten das Prinzip „The winner takes it all“, d.h. der Kandidat mit der relativen Mehrheit der Stimmen bekommt alle Delegierten dieses Staates.

Beim Caucus der Republikaner in West Virginia hingegen benötigt ein Kandidat die absolute Mehrheit der Stimmen, um alle Delegierten zu bekommen.

Da kein Kandidat auf Anhieb die absolute Mehrheit gewann, zog sich der schwächste Kandidat zurück. Letztendlich gewann Mike Huckabee 52 %, der in der ersten Runde noch mit 33 % hinter Mitt Romney (41 %) lag.

Gewissermaßen wurde durch diese in mehreren Runden durchgeführte Wahl eine Präferenzwahl durchgeführt – was ich angesichts des Ausscheidens von John Edwards für die Wahl der Delegierten der Demokraten empfohlen hatte. Da aber tatsächlich mehrere Abstimmungsgänge stattfanden, war es in West Virginia kein Instant Runoff Voting, sondern nur Runoff Voting, also eben nicht die Instant-Version. Aber die Anhänger von Ron Paul und John McCain konnten im Sinne einer Präferenzwahl wenigstens noch ihre Zweit- oder Drittpräferenz zur Geltung bringen.

Ausführlicheres dazu im Artikel „Angewandte Urwahl-Taktik am Beispiel von West Virgnia“ im USA-erklärt-Blog.

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2 Kommentare »

  1. […] unknown wrote an interesting post today onHere’s a quick excerptWährend bei den US-Vorwahlen der Demokraten die Delegierten nach dem Verhältniswahlrecht vergeben werden, gilt bei den Republikanern in einigen Bundesstaaten das Prinzip “The winner takes it all”, d.h. der Kandidat mit der relativen Mehrheit der Stimmen bekommt alle Delegierten dieses Staates. Beim Caucus der Republikaner in West Virginia hingegen benötigt ein Kandidat die absolute Mehrheit der Stimmen, um alle Delegierten zu bekommen. Da kein Kandidat auf Anhieb die absolute Mehrheit gewann, zog sich der schwächste Kandidat zurück. Letztendlich gewann Mike Huckabee 52 %, der in der ersten Runde noch mit 33 % hinter Mitt Romney (41 %) lag. Gewissermaßen wurde durch diese in mehreren Runden durchgeführte Wahl eine Präferenzwahl durchgeführt – was ich angesichts des Ausscheidens von John Edwards für die Wahl der Delegierten der Demokraten empfohlen hatte. Da aber tatsächlich mehrere Abstimmungsgänge stattfanden, war es in West Virginia kein Instant Runoff Voting, sondern nur Runoff Voting, also eben nicht die Instant-Version. Aber […] […]

  2. […] jhelman wrote an interesting post today onHere’s a quick excerptWährend bei den US-Vorwahlen der Demokraten die Delegierten nach dem Verhältniswahlrecht vergeben werden, gilt bei den Republikanern in einigen Bundesstaaten das Prinzip “The winner takes it all”, d.h. der Kandidat mit der relativen Mehrheit der Stimmen bekommt alle Delegierten dieses Staates. Beim Caucus der Republikaner in West Virginia hingegen benötigt ein Kandidat die absolute Mehrheit der Stimmen, um alle Delegierten zu bekommen. Da kein Kandidat auf Anhieb die absolute Mehrheit gewann, zog sich der schwächste Kandidat zurück. Letztendlich gewann Mike Huckabee 52 %, der in der ersten Runde noch mit 33 % hinter Mitt Romney (41 %) lag. Gewissermaßen wurde durch diese in mehreren Runden durchgeführte Wahl eine Präferenzwahl durchgeführt – was ich angesichts des Ausscheidens von John Edwards für die Wahl der Delegierten der Demokraten empfohlen hatte. Da aber tatsächlich mehrere Abstimmungsgänge stattfanden, war es in West Virginia kein Instant Runoff Voting, sondern nur Runoff Voting, also eben nicht die Instant-Version. Aber […] […]

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